Kirchhof II landet klaren Derbysieg über Fritzlar II

Als Lisa-Marie Berz zum 29:25 traf (59.) waren auch die letzten Zweifel am Derbysieg der SG 09 Kirchhof II über den SV Germania Fritzlar II beseitigt.

Ab durch die Mitte: Die Kirchhoferin Marie-Kathrin Herwig hat die Lücke entdeckt zwisschen den Fritzlarerinnen Alina Küster (l.) undNina Albus. © Richard Kasiewicz

Mit 30:25 (17:13) behielt das Team von Trainer Martin Denk die Oberhand. Und steht damit weiterhin an der Tabellenspitze der Oberliga.

„Das war unsere beste Saisonleistung“, lobte der SG-Coach. Dabei gab Kirchhof von Beginn an den Ton an und führte schnell mit 4:1 (7.). In der Abwehr zeigte die Zweitliga-Reserve mit Lea Günther und Kirsten Bänfer im Mittelblock eine starke Leistung. Besonders Kreisläuferin Alina Küster kam kaum ins Spiel, so dass in der SVG-Offensive einzig Johanna Fischer für Torgefahr sorgte. Zudem war Maren Dasenbrock im SG-Tor ein starker Rückhalt.

Vor allem aber im Angriff fanden die Gastgeberinnen immer wieder Lösungen gegen die offensiv ausgerichtete 6:0-Abwehr der Domstädterinnen, weil Sandra Kühlborn, Marie Herwig und Iva van der Linden im Rückraum für ordentlich Tempo sorgten.

Und auch Kirsten Bänfer am Kreis wurde immer wieder klug eingesetzt. Als die Kreisläuferin zum 14:6 (20.) traf, schien das Derby früh entschieden. Auch die Umstellung auf eine 5:1-Formation brachte die Germania zunächst nicht zurück in die Partie.

„Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Parkett“, ärgerte sich SVG-Trainer Gunnar Kliesch. Nach Wiederanpfiff steigerte sich seine Mannschaft aber. Zudem zeigte Nina Suchy im Fritzlarer Tor eine gute Leistung. So drohte die Partie beim 16:18 (35.) durch Fischer gar zu kippen, doch Kirchhof fing sich wieder und zog durch Bänfer auf 22:17 (39.) davon.

Nach einem Doppelschlag von Maxie Hauschild und einem Treffer von Nina Albus war der Gast beim 24:26 (53.) noch einmal dran, doch unterliefen der Kliesch-Sieben in dieser Phase zu viele technische Fehler. Zudem scheiterten Hauschild und Fischer an Paula Küllmer im SG-Tor. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit in der Abwehr gesteigert, aber unsere Chancen nicht genutzt“, bemängelte Kliesch.

HNA Online /// Foto: Richard Kasiewicz