Nina Albus sichert SVG das 23:23-Remis

Fritzlar – Die Oberliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II retteten gegen den Tabellennachbarn HSG VfR/Eintracht Wiesbaden ein 23:23 (13:10)-Unentschieden.

Im Abstiegskampf haben die Domstädterinnen dank des 37:19-Hinspielerfolgs im direkten Vergleich gegen die Südhessinnen nun die Nase vorn.

Kaum zu halten: Fritzlars Maxie Hauschild (am Ball) trug fünf Treffer zum SVG-Remis bei.© Pressebilder Hahn

„Die Mannschaft hat heute große Moral bewiesen. Für uns ist das ganz klar ein gewonnener Punkt“, befand SVG-Coach Gunnar Kliesch. Vor allem in der ersten Halbzeit machte die Germania ein starkes Spiel und stand insbesondere in der Deckung sicher. Hier zeichnete sich zum einen der Mittelblock um Maxie Hauschild und Nadine Frank aus. Zudem unterstütze Lorena Lorenz aus dem Drittliga-Team die Reserve und gab der Defensive wichtige Impulse.

Von der starken Abwehr profitierte auch Torhüterin Luisa Fischmann, die vor allem in der ersten Halbzeit kaum zu überwinden war. Insbesondere Wiesbadens Torjägerin Annika Hermenau scheiterte ein ums andere Mal an der Fritzlarer Torfrau.

Aus der Deckung heraus schalteten die Domstädterinnen immer wieder gut um und kamen über ihre schnellen Außen zu einfachen Toren. So ging es mit einer drei Tore Führung in die Pause.

Doch nach dem Wiederanpfiff brach die Kliesch-Sieben ein. Die Gäste drehten – angeführt von der immer stärker werdenden Hermenau (9 Tore) – das Spiel. Mit 18:16 (46.) lagen die Gastgeberinnen in Führungt, verpassten es aber, sich entscheidend abzusetzen.

So entwickelte sich in der Schlussphase eine hart umkämpfte Partie. Eine Minute vor Spielende behielt die gut aufgelegte Rechtsaußen Nina Albus vom Punkt die Nerven und glich zum 23:23 aus. Diese Remis brachte die Germania über die Zeit. Und beendete damit eine Negativserie von sieben Niederlagen.

HNA Online /// MM /// Foto: Hahn