SV Germania Fritzlar II mit viel Selbstvertrauen gegen Kriftel

Nach dem Derby-Coup gegen die SG 09 Kirchhof II gehen die abstiegsbedrohten Oberliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den Drittplatzierten TuS Kriftel (So. 16 Uhr, KHS-Halle).

„Wir rechnen uns durchaus Chancen aus“, gibt sich SVG-Trainer Gunnar Kliesch kämpferisch. Schon im Hinspiel boten die Domstädterinnen dem Favoriten beim 20:25 lange Paroli. Zwei Punkte wären für die Fritzlarerinnen von enormer Wichtigkeit. Mit einem Sieg könnte die Germania vier Spieltage vor dem Saisonende zu den Nichtabstiegsplätzen aufschließen.

Frei durch: Fritzlars Kreisläuferin Alina Küster soll Kriftels Abwehr durcheinander wirbeln. © Pressebilder Hahn

Der Drittliga-Absteiger verfügt über eine robuste Defensive und variiert zwischen einer 6:0- oder einer versetzten 5:1-Abwehrvariante. Hier ist der SVG-Rückraum um Maxie Hauschild und Hannah Grothnes gefordert, mutig in die Tiefe zu gehen. Und das Zusammenspiel mit den starken Kreisläuferinnen Alina Küster und Nadine Frank zu suchen „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und Lücken reißen“, sagt Kliesch. Und nimmt zugleich seinen Rückraum in die Pflicht: „Da brauchen wir mehr Mut und Selbstvertrauen.“ Mit Rückkehrerin Anamaria Puda (Handbruch) steht zudem eine wichtige Alternative in der Abwehr wieder zur Verfügung. Dort muss Fritzlar besonders die torgefährlichen Spielmacherin Jana Lorenz (78 Tore) in den Griff bekommen.

HNA Online /// MM /// Foto: Hahn