SVG angeschlagen und chancenlos beim 24:38

Fritzlar. Erneut mussten die Oberliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II eine heftige Niederlage verkraften. Nach dem 23:40 gegen Kriftel setzte es gegen die HSG Bensheim/Auerbach II diesmal eine 24:38 (12:19) Heimpleite.

„Wir machen einfach zu viele technische Fehler und laufen dann in Konter“, erklärte SVG-Trainer Gunnar Kliesch. Dazu kam, dass die Mehrzahl der Fritzlarer Spielerinnen angeschlagen in die Partie ging.

Jana Hoppe© Pressebilder Hahn

Eigentlich sollte das Spiel gar nicht stattfinden. „Wir wollten das Spiel verlegen, aber der Hessische Handball Verband hat dies abgelehnt“, sagte der Coach der Domstädterinnen. Auch die Gäste ärgerten sich laut HSG-Trainerin Maike Rädge über diese Entscheidung: „Wir haben am Freitag die Anfrage zum Verlegen bekommen und sofort zugestimmt, weil wir auch einige Personalprobleme hatten.“ Der Verband lehnte die Verlegung aber ab, weil die beiden Teams erst in der Rückrunde einen geeigneten Termin für das Nachholspiel gefunden hatten.

Trotz des Fehlens von Torjägerin Johanna Fischer (Rippenprellung) hatte die Kliesch-Sieben einen guten Start und kam durch Spielmacherin Jana Hoppe (6 Tore) und Rechtsaußen Nina Albus (7) zu erfolgreichen Abschlüssen. So war die Partie beim 7:8 in der 15. Minute noch völlig offen. Dann lud der Aufsteiger die Gäste mit vielen Fehlern im Angriff zu Tempogegenstößen ein. Besonders HSG-Mittelfrau Nina Rädge ließ sich nicht lange bitten und die HSG zog bis zur Halbzeit auf 18:13 davon. Nach der Pause machte das Rädge-Team dann schnell alles klar.

HNA Online /// Moritz Minhöfer /// Foto: Hahn