SVG Reserve gegen Wiesbaden unter Druck

Fritzlar. Gunnar Kliesch, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II, ist sich der Bedeutung der Partie gegen die HSG VfR Eintracht Wiesbaden bewusst: „Da zählt nur ein Sieg.“ So., 10.02., 16 Uhr, Sporthalle-KHS Fritzlar

Mit den ehemaligen Bundesliga-Spielerin Annika Hermenau (96 Tore) und Magda Weher (68) haben die Südhessinnen zwei Haupttorschützinnen, die alleine mehr als die Hälfte der 287 Wiesbadener Treffer erzielt haben. Die beiden Rückraumspielerinnen sind im Zusammenspiel mit Kreisläuferin Carolin Baumgart besonders gefährlich. „Wenn wir den Kreis unter Kontrolle haben, gewinnen wir auch das Spiel“, glaubt Kliesch. Das will der SVG-Trainer mit einer 6:0 Deckung um Maxie Hausschild und Nadine Frank im Mittelblock schaffen.

Als Alternative ist eine 5:1 Deckung mit Hannah Grothnes als Vorgezogene angedacht. Im Positionsangriff soll das Kliesch-Team vor allem in die Nahtstellen stoßen. „Wiesbadens Innenblock hat Probleme in der Seitwärtsbewegung, da müssen wir angreifen“, fordert der SVG-Coach. Bis auf die Langzeitverletzten Jana Hoppe, Sarah Oschmann und Johanna Fischer (Schwanger), kann Kliesch aus dem Vollen schöpfen. Und will deshalb im Angriff volles Tempo gehen: „Wiesbaden hat Probleme in der Rückwärtsbewegung. Das müssen wir ausnutzen“. Ansonsten droht den Domstädterinnen der Sturz in den Tabellenkeller.

HNA-Print /// 08.02.19 /// mm